Millionenschaden bei Gladbecker Güterzugunfall

Gladbeck/Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Zugunfall bei Gladbeck hat einen Millionenschaden verursacht. Bei dem Zusammenstoß zweier Güterzüge waren am Samstag Waggons aus den Gleisen gesprungen und Schienen gerissen. Ein Zugführer hatte sich beim Sprung aus der Lok schwer verletzt. An Zügen und Gleisen seien Schäden in insgesamt siebenstelliger Höhe entstanden, sagte ein Bahnsprecher am Montag in Düsseldorf. Die Strecke bleibe noch mindestens bis zum Wochenende gesperrt. Auf den Linien RE 14, RB 44 und S 9 ist Ersatzverkehr eingerichtet. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern nach Angaben der Bundespolizei noch mindestens bis Anfang kommender Woche. Sie hält menschliches Versagen für wahrscheinlich. An einer Weiche hatte ein Güterzug den letzten Waggon eines weiteren Güterzuges gerammt.

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