Minister Remmel befürwortet Holzhäuser für Flüchtlinge

Düsseldorf (dpa/lnw) - Holzhäuser könnten aus Sicht des nordrhein-westfälischen Umweltministers Johannes Remmel (Grüne) eine Lösung sein, um Flüchtlinge schnell mit Wohnraum zu versorgen. Er habe die Idee geprüft und halte Holzhäuser in Modularbauweise für ein tragfähiges Konzept, sagte Remmel am Montag in Düsseldorf. Die baurechtlichen und planerischen Möglichkeiten seien in NRW vorhanden - ebenso wie heimische Fachkräfte vom Architekten bis zum Zimmermann. Die Nachfrage nach Holz könne ebenfalls gedeckt werden. Remmel wird an diesem Dienstag dem Landeskabinett über Holzbauten für Flüchtlinge Bericht erstatten. NRW hat in diesem Jahr bereits über 200 000 Flüchtlinge aufgenommen. Die Kommunen haben zunehmend Schwierigkeiten, sie angemessen unterzubringen.

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