Minister wollen Diskriminierung HIV-Infizierter im Beruf stoppen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Dank des medizinischen Fortschritts können Träger des Aids-Erregers HIV heutzutage ohne Leistungseinschränkung in allen Berufen arbeiten. Darauf haben die nordrhein-westfälischen Minister für Gesundheit und Arbeit, Barbara Steffens (Grüne) und Guntram Schneider (SPD), am Donnerstag in Düsseldorf hingewiesen. Wenn die allgemeinen Arbeitsschutz- und Hygienemaßnahmen beachtet würden, bestehe auch keine Ansteckungsgefahr. Daher sei selbst im Gesundheitsbereich Arbeiten mit HIV oder Aids möglich. Dennoch würden viele Betroffene aus Unwissenheit aus der Arbeitswelt ausgegrenzt, wenn ihre Diagnose bekanntwerde. Schneider appellierte an alle Unternehmen, die Diskriminierung HIV-Infizierter zu stoppen.

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