Ministerin fordert mehr Unterstützung für Studierende mit Defiziten

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) fordert von den Hochschulen größere Anstrengungen, um die Studienabbrecher-Quote zu senken. Von zentraler Bedeutung sei passgenaue Unterstützung in der Eingangsphase des Studiums, sagte Schulze der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Aus Befragungen sei bekannt, dass Defizite in Mathematik und Texterfassung die größten Probleme seien. Wer hier keine Angebote finde, um Lücken zwischen Schulwissen und Hochschulanforderungen zu schließen, breche sein Studium ab. Am erfolgreichsten seien Hochschulen, die nicht bloß Vorkurse, sondern unterschiedliche Leistungsmodule im normalen Studium anbieten, sagte die Ministerin.

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