Ministerium: keine neuen Richtlinien zur Sexualerziehung

Düsseldorf (dpa/lnw) - Das nordrhein-westfälische Schulministerium plant entgegen der Befürchtungen von Elternvertretern keine neuen Richtlinien zur Sexualerziehung. Das stellte eine Sprecherin am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf klar. Auslöser ist ein Brief des Elternvereins NRW an Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne). Dort äußert sich der Verband besorgt, dass Heterosexualität in der schulischen Sexualerziehung «ihre besondere Rolle verliert und zu einer von beliebigen sexuellen Orientierungen abgewertet wird.» Anfang Juli hatte Löhrmann sich zu einem Aktionsplan gegen Homophobie geäußert. Es seien aber keine Änderungen geplant, sagte ihre Sprecherin. Akzeptanz für die Vielfalt menschlicher Sexualität stehe schon seit Jahren im Schulgesetz.

Infos des Elternvereins zur Sexualerziehung in NRW

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