Mordprozess: Angeklagter angeblich ohne Erinnerung
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Die Statue Justizia. Foto: Peter Steffen/Archiv
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Essen (dpa/lnw) - Ein 47-jähriger Mann aus Essen muss sich seit Mittwoch wegen Mordes vor Gericht verantworten. Der Angeklagte soll in der Nacht auf den 3. Oktober 2016 einen schlafenden Bekannten in dessen Essener Wohnung erstochen haben. Das Opfer war damals noch mit seinem Bettzeug auf die Straße gelaufen, dort aber dann verblutet. Zum Prozessauftakt vor dem Essener Schwurgericht erklärte der schwer alkoholkranke Angeklagte, dass er keine Erinnerung habe. Außerdem sagte er: «Ich kenne den Mann gar nicht.» Was jedoch gegen ihn spricht: An der Tatwaffe soll sich seine DNA befinden. Außerdem war er schlafend in der Wohnung des Opfers angetroffen worden.

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