Moslem soll Konvertit mit Messer schwer verletzt haben

Düsseldorf (dpa/lnw) - Bei einem Streit um religiöse Fragen soll ein Iraker in Langenfeld einem zum Christentum konvertierten Mann mit einem Messer in die Schläfe geschnitten haben. Am kommenden Donnerstag muss sich der 30-jährige Moslem wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht Düsseldorf verantworten.

Das Geschehen hatte sich laut Anklage im Juli 2017 erst in und dann vor einer kommunalen Unterkunft abgespielt. Zunächst soll der Iraker dem vom Islam zum Christentum konvertierten Mann in der Unterkunft eine Kette mit Kreuzanhänger vom Hals gerissen und in eine Toilette geworfen haben.

Der Streit soll sich dann nach draußen verlagert haben. Der Moslem habe zu einem 20 Zentimeter langen Messer gegriffen und dem Christen einen fünf Zentimeter langen Schnitt in die Schläge zugefügt. Das Messer habe dabei eine Arterie getroffen. Der Schnitt sei potenziell lebensgefährlich gewesen.

Das Opfer war während der Behandlung durch Rettungskräfte in eine tiefe Bewusstlosigkeit gefallen. Das Gericht hat für den Fall fünf Verhandlungstage angesetzt.

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