Museen retten «verlorene Klänge der Arbeit»

Dortmund (dpa/lnw) - Ein europäisches Museumsprojekt befasst sich seit zwei Jahren mit der Rettung verlorener Klänge der Arbeit. In dieser Woche sind die Experten zu ihrer Abschlusstagung im Dortmunder Industriemuseum Zeche Zollern zusammengekommen. Heute geben sie der Öffentlichkeit Einblick in die Ergebnisse. Bekannt ist: Mehr als 500 Klänge aus Bergwerken, Industriehallen und Büros haben sie inzwischen mit Mikrofonen und Kameras aufgenommen. Festgehalten wurden etwa die Geräusche von Werkssirenen, Dampfloks und alten Registrierkassen. Im Rahmen des EU-Projektes «Work with Sounds» sammelt das Industriemuseum gemeinsam mit fünf weiteren europäischen Museen die Arbeitsgeräusche.

LWL-Industriemuseum

SOCIAL BOOKMARKS