NRW-Arbeitsminister kritisiert Ausbeutung durch Werkverträge

Haltern/Düsseldorf (dpa/lnw) - Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) fordert schärfere Regeln für Werkverträge. Diese individuellen Verträge entwickelten sich zu einem «Einfallstor für Lohndumping und miese Arbeitsbedingungen», kritisierte Schneider am Samstag bei einer Betriebsrätetagung in Haltern am See. Seit sich bei der Leiharbeit einiges gebessert habe, suchten sich immer mehr schwarze Schafe mit Werkverträgen «ein neues gesetzliches Schlupfloch, um Löhne zu drücken», sagte Schneider laut Mitteilung. Die Bundesregierung müsse deshalb endlich ihre Blockadehaltung gegen eine Regulierung von Werkverträgen aufgeben.

Pressemitteilung

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