NRW-Bevölkerungszahl schrumpft - aber nicht überall

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Zahl der Menschen in Nordrhein-Westfalen geht weiter zurück. Allerdings schrumpft die Bevölkerung nicht überall gleich. Bis zum Jahr 2030 soll die Gesamtbevölkerung um 3,7 Prozent auf 17,19 Millionen zurückgehen. Städte wie Bonn (plus 11,5 Prozent) oder Köln (plus 10,4) legen dagegen zu. Das geht aus einer Modellrechnung zur Bevölkerungsentwicklung in NRW hervor, die das Statistische Landesamt am Donnerstag in Düsseldorf vorgestellt hat.

Die demografische Entwicklung verlaufe je nach Stadt und Gemeinde unterschiedlich stark. Innerhalb eines Kreis stellten die Statistiker erhebliche Unterschiede fest. So soll die Bevölkerung in Meerbusch bis 2030 um 5,5 Prozent wachsen, während in Korschenbroich ein Minus von 10 Prozent erwartet wird. Beide Orte liegen im Rhein-Kreis Neuss.

Pressemitteilung

Entwicklung kreisangehörige Städte und Gemeinden

Entwicklung kreisfreie Städte und Kreise

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