NRW-CDU-Vize Laschet denkt schon an 2017

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Vizechef der nordrhein-westfälischen CDU, Armin Laschet, richtet nach dem desaströsen Wahlergebnis seiner Partei bereits den Blick auf die Landtagswahl 2017. «Denn von einem solchen Ergebnis kann man sich nicht so schnell erholen», sagte Laschet in den ARD-Tagesthemen über die NRW-Wahl vom Sonntag, bei der die CDU laut Hochrechnungen auf 26,3 Prozent kam. Nun gelte es, die Partei für die nächste Landtagswahl in voraussichtlich fünf Jahren «aufzubauen».

Laschet vermied Schuldzuweisungen. Es sei «respektabel», dass CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen bereits kurz nach 18.00 Uhr seine Niederlage eingestanden habe. Am Wahlabend sei es aber noch zu früh, Fehler aufzulisten. Laschet wollte auch die Bundes-CDU nicht verantwortlich für die Verluste machen. «Das hatte mit Bundespolitik sehr wenig zu tun.» Ob er nach Röttgens Rücktritt als CDU-Landeschef selbst Vorsitzender der NRW-CDU werden will, ließ Laschet weiter offen.

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