NRW-Landtag setzt Zeichen gegen religiösen Fanatismus

Düsseldorf (dpa/lnw) - Drei Wochen nach dem Terroranschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» hat der nordrhein-westfälische Landtag ein Zeichen gegen religiösen Fanatismus gesetzt. «Es ist keine Religion, die unsere Freiheit bedroht. Es ist der Fanatismus, und es ist die Angst, die unser Zusammenleben vergiften soll», heißt es in einer am Mittwoch mit den Stimmen aller Fraktionen verabschiedeten Resolution. Grundlage einer freien Gesellschaft sei das Recht auf freie Meinungsäußerung, betont die Resolution. Innenminister Ralf Jäger (SPD) sagte, es sei wichtig, sich nach den Anschlägen von Paris solidarisch zu zeigen. «Und es ist genauso wichtig, sich den Rassisten in den Weg zu stellen.»

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