NRW-Pirat legt Entschuldigung nach Antisemitismus-Vorwürfen nach

Düsseldorf (dpa/lnw) - In einem zweiten Anlauf versuchen die Piraten in Nordrhein-Westfalen die Wogen um einen als antisemitisch kritisierten Twitter-Kommentar zu glätten. Nach einer hitzigen Debatte in seiner Landtagsfraktion legte der Piraten-Abgeordnete Dietmar Schulz am Dienstag eine neue Erklärung nach und entschuldigte sich mehrfach ausdrücklich. Schulz hatte am Volkstrauertag die Gedenkveranstaltungen auf jüdischen Friedhöfen angesichts der derzeitigen israelischen Bombenangriffe als «grotesk» bezeichnet. Eine auf Druck der Landtagspräsidentin und seiner Partei am Montag veröffentlichte Erklärung fand die Piraten-Fraktion unzureichend. Das Thema beschäftigt an diesem Mittwoch auch den Ältestenrat des Landtags.

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