NRW-SPD freut sich über «Schulz-Effekt» bei Neumitgliedern
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Die Sozialdemokraten verzeichnen einen Mitgliederzuwachs. Foto: Michael Kappeler
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Düsseldorf (dpa/lnw) - Auch die SPD in Nordrhein-Westfalen profitiert vom «Schulz-Effekt» und kommt auf so viele neue Mitglieder wie seit 20 Jahren nicht mehr. Seit Jahresanfang verbuchte der größte Landesverband der SPD mehr als 2300 Neueintritte, wie ein Sprecher am Freitag auf Anfrage in Düsseldorf mitteilte. Und viele Anträge seien noch in Bearbeitung. Die Landes-SPD mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft an der Spitze zähle damit aktuell rund 110 000 Mitglieder - vor einem Jahr hatten etwa 112 000 Bürger in NRW ein SPD-Parteibuch. Normalerweise treten jeden Monat zwischen 200 und 300 Mitglieder neu in die NRW-SPD ein.

Seit Martin Schulz am 24. Januar als Kanzlerkandidat vorgeschlagen wurde, traten deutschlandweit 6564 Bürger allein via Internet in die Partei ein. Schulz stammt aus Würselen bei Aachen, die NRW-SPD ist sein Heimatverband. Regional betrachtet, fallen die Neueintritte in NRW dann auch besonders stark in der Region Aachen aus und zudem im Unterbezirk Köln. Der Parteisprecher betonte, die Hälfte der neu eingetragenen Mitglieder sei «38 Jahre alt oder jünger».

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