NRW-SPD sucht Mittel gegen den Mitgliederschwund

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die nordrhein-westfälische SPD sucht nach Mitteln gegen den anhaltenden Mitgliederschwund. In den vergangenen zehn Jahren hat fast jedes fünfte Mitglied die Partei verlassen. Ende vergangenen Jahres hatte die NRW-SPD 122 000 Mitglieder, 2004 waren es noch beinahe 150 000. In den 1990er-Jahren hatte der größte SPD-Landesverband sogar weit mehr als 250 000 Mitgliedern.

Ein Landesparteitag will am Samstag in Köln über ein Konzept beraten, wie «dauerhaft mehr Eintritte als Austritte zu erzielen» sind. Mit einer überarbeiteten Zielgruppenarbeit sollen neue Wähler angesprochen werden. Einzelheiten wollen Generalsekretär André Stinka und die stellvertretenden Parteivorsitzenden am Donnerstag (09.15 Uhr) in Düsseldorf vorstellen.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft stellt sich in Köln zur Wiederwahl als Landesvorsitzende. Kraft, die seit 2007 Landesparteichefin ist, war 2012 mit 99,1 Prozent der Stimmen in ihrem Amt bestätigt worden. Vor kurzem hat Kraft bekräftigt, dass sie bei der Landtagswahl 2017 wieder als SPD-Spitzenkandidatin antreten will.

Antrag Landesvorstand

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