NRW-Wirtschaftsminister Duin hofft auf Nachbesserungen bei Opel

Bochum (dpa/lnw) - Trotz des beschlossenen Endes der Autoproduktion in Bochum hofft NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) auf Nachbesserungen bei Opel. «Wir haben verabredet, dass wir gemeinsam - örtliche Wirtschaft, Stadt, Land - alles dazu tun werden, dass es für den Standort Bochum eine Perspektive gibt», sagte Duin am Dienstag nach einem Treffen mit Werksleitung, Betriebsrat, Stadt und Industrie- und Handelskammer. Auch in Gesprächen mit Opel gehe es um eine Perspektive, die über die derzeitige Beschlusslage hinausgehe, sagte Duin. Der Aufsichtsrat hatte in der vergangenen Woche beschlossen, dass Opel nur noch bis Ende 2014 Autos in Bochum baut.

Der Bochumer Opel-Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel sagte nach dem Treffen mit Duin, man sei gemeinsam der Meinung, dass das Opel-Werk in Bochum erhalten bleiben müsse. «Das ist nicht nur für die Menschen in der Region wichtig, sondern auch für Opel.» Denn die Marke sei eng mit der Stadt Bochum verbunden. In der vergangenen Woche hatte CDU-Landtagsfraktionschef Karl-Josef Laumann das Werk besucht und gesagt, Opel dürfe nach vielen guten Jahren nicht einfach die Autoproduktion aufgeben und verbrannte Erde hinterlassen.

Opel-Betriebsleiter Manfred Gellrich sagte laut einer Mitteilung, Opel wolle den «konstruktiven Dialog» mit Politik und Verbänden fortführen. Dabei gehe es um die Entwicklung der Flächen, innovative Technologien und die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Opel-Standorte in Europa

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