NRW erwartet drastische Kürzung bei EU-Strukturförderung

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Ausbau von Straßen-, Strom- und elektronischen Kommunikationsnetzen in Nordrhein-Westfalen kann künftig nicht mehr aus europäischen Strukturtöpfen gefördert werden. Das kündigte NRW-Europaministerin Angelika Schwall-Düren (SPD) am Freitag in Düsseldorf an. Einzige Ausnahme sei der Ausbau des Breitband-Internetzugangs im ländlichen Raum. Aus den drei Strukturfördertöpfen der EU werden für die neue Periode von 2014 bis 2020 voraussichtlich bis zu 25 Prozent weniger Gelder nach NRW fließen als bislang. Für den Zeitraum seit 2007 erhält das Land rund 2,3 Milliarden Euro. Neu ist die Förderung vorbeugender Sozialpolitik aus den EU-Strukturfonds.

Presse-Mitteilung

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