NRW plant Hochwasserschutz für eine halbe Milliarde Euro

Berlin/Düsseldorf (dpa/lnw) - Für den nordrhein-westfälischen Hochwasserschutz werden in den kommenden Jahren mehr als 530 Millionen Euro ausgegeben. Die Investitionen sind Teil des Hochwasserschutzprogramms, das als Konsequenz aus dem Elbe- und Donauhochwasser 2013 aufgelegt wurde. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Agrarminister Christian Schmidt (CSU) stellten es am Dienstag in Berlin vor.

Bundesweit sollen in den kommenden 20 Jahren mehr als 100 Projekte entlang von Elbe, Rhein und Donau gefördert werden. Bund und Länder veranschlagen dafür rund 5,4 Milliarden Euro. Der Bund koordiniert die Maßnahmen und übernimmt 60 Prozent der Finanzierung der Landesprojekte. In den Jahren 2016 bis 2018 werden den Ländern jeweils 100 Millionen Euro bereitgestellt. Eigentlich ist Hochwasserschutz Ländersache.

Das größte NRW-Projekt ist die Deichsanierung des Rheins an der Grenze zu den Niederlanden. Dies allein soll mehr als 280,5 Millionen Euro kosten, würde - im Gegensatz zu den anderen Projekten - aber nicht vom Bund unterstützt, teilte das Umweltministerium in NRW mit.

FAQ des Umweltministeriums zum Nationalen Hochwasserschutzprogramm

Maßnahmen-Liste, als pdf

Karten zu Hochwasserschutz-Projekten (Registrierung erforderlich)

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