NRW sperrt 25 Millionen für Vertretungsunterricht und erntet Lehrerkritik

Düsseldorf (dpa/lnw) - Für Vertretungsunterricht steht den Schulen in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr deutlich weniger Geld zur Verfügung. Die Landesregierung hat 25 Millionen Euro und damit die Hälfte des Budgets für diesen Zweck vorläufig gesperrt. Die Kürzung entspreche einer Streichung von 500 Lehrerstellen, kritisierte der Landesvorsitzende des Lehrerverbands Bildung und Erziehung, Udo Beckmann, am Mittwoch in einer Mitteilung. NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) verteidigte die Kürzung hingegen als Beitrag zu den Sparzielen der Landesregierung. Die Kürzung der flexiblen Mittel sei zwar schmerzlich; eine Sperrung von Lehrerstellen sei damit aber vermieden worden. Dauerhafte Einstellungen blieben weiter möglich.

SOCIAL BOOKMARKS