NRW startet Initiative gegen Schein-Werkverträge

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalen startet eine Bundesratsinitiative gegen Schein-Werkverträge. Das hat das Kabinett am Dienstag in Düsseldorf beschlossen. Die Landesregierung will erreichen, dass Scheinselbständigkeit und unerlaubte Arbeitnehmerüberlassung besser kontrolliert und bekämpft werden können. Allein im Einzelhandel seien 50 000 Betroffene nur noch mit Werkvertrag statt regulärem Arbeitsvertrag beschäftigt, kritisierte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD). Vielerorts würden sogar die Lohnuntergrenzen für Leiharbeit unterschritten. NRW werde sich weiter für einen gesetzlichen Mindestlohn starkmachen.

Pressemitteilung

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