NRW will Neuverschuldung unter die Zwei-Milliarden-Marke drücken

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Neuverschuldung im kommenden Jahr unter zwei Milliarden Euro drücken. Das Landeskabinett hat am Dienstag Eckwerte beschlossen, die 1,9 Milliarden Euro neue Schulden vorsehen - für dieses Jahr sind noch 2,4 Milliarden eingeplant.

Die Gesamtausgaben des Landes werden demnach im nächsten Jahr um 2,4 Prozent auf 63,8 Milliarden wachsen. NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) begründete dies in einer Mitteilung mit «gesetzlich bedingten Ausgabensteigerungen». Bei den Steuereinnahmen wird ein Plus von vier Prozent auf rund 49 Milliarden Euro erwartet. Die Landesregierung halte an ihrem Kurs fest, spätestens 2020 keine neuen Schulden mehr aufnehmen zu müssen, bekräftigte der Minister.

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