Nach Anschlag in Hanau: NRW verzichtet auf Karnevalsempfänge
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Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild
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Düsseldorf (dpa/lnw) - NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat Karnevalsveranstaltungen in den Landesvertretungen in Berlin und Brüssel nach dem Anschlag im hessischen Hanau abgesagt. Das gab NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag bekannt.

Er habe angeordnet, Orte, an denen sich viele muslimische Mitbürger aufhalten, mit Polizeistreifen zu sichern, sagte Reul. «Dazu gehören während des Freitagsgebets auch die Moscheen.» Er habe zudem Trauerbeflaggung für das ganze Land angeordnet und eine Schweigeminute im Innenministerium.

«Nach allem, was wir wissen, handelte der Täter aus rassistischen Motiven», sagte Reul. Gegen das Gift des Rassismus «müssen wir ein Gegengift finden», sagte Reul. «Ich glaube, es ist wichtig, dass wir trotz der tollen Tage jetzt innehalten.» Es handele sich um eine der schlimmsten rechtsextremistischen Taten in der Geschichte der Bundesrepublik.

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