Nach Corona-Ausbruch: Tönnies will Betrieb wieder hochfahren
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Eine Luftaufnahme der Tönnies Holding. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild
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Rheda-Wiedenbrück (dpa/lnw) - Der Fleischverarbeiter Tönnies beantragt nach dem massiven Corona-Ausbruch bei rund 1400 Beschäftigten, den Schlachtbetrieb am Hauptsitz im Kreis Gütersloh wieder aufnehmen zu dürfen. Eine kurzfristige Entscheidung sei denkbar, teilte eine Sprecherin der Stadt Rheda-Wiedenbrück am Mittwoch mit. Tönnies habe beantragt, die Arbeiten in den Bereichen Schlachtung, Zerlegung und Blutverarbeitung wieder aufnehmen zu dürfen. Dies werde nun von den Behörden geprüft.

Die seit Mitte Juni gültige Schließungsverfügung durch die Stadt läuft am 17. Juli - also in der Nacht zum Samstag um Mitternacht - aus. Teilbereiche wie eine Lebensmittelproduktion, Technik und Verwaltung sind nach Zustimmung der Behörden bereits wieder hochgefahren worden.

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