Nach Gasautritt in Seniorenheim: Welver hat wieder Strom
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Ein Feuerwehrauto fährt mit Blaulicht zu einem Einsatz. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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Welver (dpa/lnw) - Nach einem Gasautritt in einem Seniorenheim in Welver ist die Gemeinde im Kreis Soest wieder am Stromnetz. Vorsorglich hatten die Stadtwerke am Freitagmittag das Stromnetz ausgeschaltet, weil an einer Leitung im Kellergeschoss des Seniorenheims Gas entwichen war. Mitarbeiter der Stadtwerke nahmen daraufhin Messungen an den Gas-Anschlüssen vieler Haushalte vor, wie ein Feuerwehrsprecher am Samstag sagte. Am Freitagabend gegen 22 Uhr floß dann wieder überall Strom.

Ursache war nach Angaben der Feuerwehr ein Überdruck auf dem Gasnetz im Kernort Welver. Im Kellergeschoss des Altenheims kam es deshalb zum Gasaustritt. Auch andere Grundstücke im Ort hätten betroffen sein können, hieß es. «Ein Luft-Gas-Gemisch kann schnell zur Explosionsgefahr werden. Schon das Betätigen eines Lichtschalters oder der Betrieb eines elektrischen Gerätes können dabei als Zündfunke wirken», schrieb die Feuerwehr auf Facebook.

Der Keller im Altenheim wurde komplett geräumt, die Bewohner durften aber im Seniorenheim bleiben. Verletzt wurde niemand. Bei den Messungen im Ort seien keine weiteren gefährlich erhöhten Werte festgestellt worden. Die meisten der rund 12 000 Bewohner in Welver hätten verständnisvoll reagiert, sagte der Feuerwehrsprecher am Samstag.

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