Nach Überfall auf DGB-Kundgebung: Neonazis vor Gericht

Dortmund (dpa/lnw) - Drei Jahre nach dem Überfall von Hunderten Neonazis auf die DGB-Kundgebung zum 1. Mai in Dortmund kommen nun die mutmaßlichen Rädelsführer vor Gericht. Einer der Angeklagten ist der Anführer der als gewalttätig eingestuften Extremistenszene der «Autonomen Nationalisten» in Dortmund. Am 27. April beginnt der Prozess am Amtsgericht. Bei den Krawallen wurden mehrere Menschen verletzt. Der Kernvorwurf lautet «schwerer Landfriedensbruch». Mehr als 200 Neonazis wurden damals festgenommen. Sie wurden schon teils zu Freiheits-, Arbeits- und oder Geldstrafen verurteilt.

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