Nach Wasserrohrbruch: Große Ringstraße in Köln weiter gesperrt

Köln (dpa/lnw) - Der nächtliche Wasserrohrbruch in Köln hat voraussichtlich noch das ganze Wochenende Auswirkungen auf den Verkehr in der Stadt. Weil die Innere Kanalstraße als wichtige Ringstraße am Freitag weiter gesperrt war, gab es zeitweise keine Verbindung zwischen den Autobahnen 3 und 57 über die Zoobrücke am Rhein. Nach Angaben der Polizei blieben größere Staus im morgendlichen Berufsverkehr aber aus.

Unterdessen liefen die Arbeiten an dem Rohrschaden auf Hochtouren. Der Rohrbruch hatte einen etwa fünf Meter langen Riss in der Straße verursacht. Um an die Bruchstelle zu gelangen, musste die Fahrbahn der Inneren Kanalstraße aufgebrochen, das Erdreich musste abgebaggert werden. Dazu bleibe die Verkehrsader vermutlich bis Samstagmorgen gesperrt, sagte eine Sprecherin des Versorgers Rheinenergie. Das Wochenende über müsse noch mit Beeinträchtigungen gerechnet werden.

Durch den Wasserrohrbruch waren mehrere Straßen am Donnerstagabend kniehoch überschwemmt worden. Autos versanken in den Fluten. In zahlreichen Haushalten hingegen fehlte Wasser, weil die Versorgung durch den plötzlichen Druckabfall unterbrochen war. Noch in der Nacht zum Freitag wurde die Versorgung wieder sichergestellt. Die Ursache für den Rohrbruch war zunächst noch unklar.

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