Nach Wildpinkeln im Gefängnis: Mann war gesucht worden
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Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei leucht. Foto: Stefan Puchner/Archiv
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Köln (dpa/lnw) - Auf den Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofes zu pinkeln ist keine gute Idee: Ein 41-Jähriger, der in der Nacht auf Mittwoch an dieser Stelle beim Urinieren erwischt wurde, sitzt nun sogar im Gefängnis. Als Bundespolizisten die Personalien des Wildpinklers prüften, stellten sie fest, dass der Mann ohne festen Wohnsitz seit gut einer Woche zur Festnahme ausgeschrieben war. Der Verurteilte soll 55 Tage im Gefängnis absitzen, weil er eine Strafe wegen Beleidigung in Höhe von 600 Euro bislang nicht gezahlt hat, teilte die Bundespolizei mit. Ein Ordnungsgeld für die Verunreinigung des Bahnhof-Vorplatzes in Höhe von 35 Euro müsse der 41-Jährige trotzdem zahlen.

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