Nach angeblichem Unfall: Vater gesteht Tötung seines Babys

Bonn (dpa/lnw) - Sechs Jahre nach dem angeblichen Unfalltod eines Babys hat der Vater gestanden, seine Tochter getötet zu haben. Der heute 31-Jährige habe bei der Polizei ausgesagt, den Säugling während einer Autofahrt erschlagen zu haben, sagte ein Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft am Freitag und bestätigte damit einen Bericht des «Express». Dennoch werde der Fall nicht neu aufgerollt: Weil der Mann seinerzeit wegen fahrlässiger Tötung rechtskräftig verurteilt worden war, könne er nun nicht erneut wegen derselben Tat strafrechtlich belangt werden. «Deshalb ist es uns nicht möglich, den Wahrheitsgehalt seiner Aussage zu überprüfen.»

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