Nationalpark: BUND kritisiert Röttgen

Bielefeld (dpa/lnw) - Im Streit über den geplanten Nationalpark Teutoburger Wald hat der Umweltverband BUND den nordrhein-westfälischen CDU-Spitzenkandidaten Norbert Röttgen kritisiert. «Es ist erschütternd, wie schnell der CDU-Spitzenkandidat Röttgen, der ja auch Bundesumweltminister ist, in dieser Frage umgefallen ist», sagte der NRW-Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Paul Kröfges, der Nachrichtenagentur dpa. Als Bundesminister unterstütze Röttgen die Ziele der Biodiversität. Als CDU-Spitzenkandidat in NRW falle er beim ersten Gegenwind seiner CDU aus der Region um.

Das nordrhein-westfälische Umweltministerium plant in den Kreisen Lippe, Paderborn und Höxter einen fast 9000 Hektar großen Nationalpark. Dagegen regt sich Widerstand von Holzindustrie und Waldbesitzern. Röttgen hatte sich vergangene Woche bei einem Besuch in der Region kritisch zu den Plänen geäußert. Unter anderem hatte er die Zustimmung der betroffenen Bevölkerung als Voraussetzung genannt.

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