Neue Tarifrunde in NRW-Metallindustrie begonnen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Arbeitgeber und Gewerkschaften der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie sind am Dienstag in Düsseldorf zu weiteren Tarifverhandlungen zusammengekommen. Es gab zunächst keine Anzeichen dafür, dass die Arbeitgeber ein Angebot vorlegen werden. Für die rund 700 000 Beschäftigten fordert die IG Metall unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld sowie ein größeres Mitspracherecht der Betriebsräte bei Leiharbeit und eine unbefristete Übernahme von Ausgebildeten. Diese beiden Themen sollten nach Angaben eines Sprechers von NRW-Metall ein Schwerpunkt der Gespräche in dieser Tarifrunde sein.

Vor zwei Wochen war die erste Tarifrunde ohne Ergebnisse zu Ende gegangen. In der Südwestmetall-Industrie vertagten die Tarifpartner in der vergangenen Woche auch die zweite Runde ohne Annäherungen und ein Angebot der Arbeitgeber. Der Tarifvertrag in NRW läuft Ende März aus. Streiks sind nach dem Ende der Friedenspflicht einen Monat später möglich.

Arbeitgeberpräsident NRW über Tarifrunde

Forderung der IG Metall NRW

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