Neugeborenen Sohn aus dem Fenster geworfen: Prozess

Essen (dpa/lnw) - Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat am Dienstag vor dem Essener Landgericht der Prozess um ein Familiendrama in Gelsenkirchen begonnen. Eine inzwischen 17 Jahre alte Jugendliche soll im Februar 2013 in ihrem Kinderzimmer einen Jungen zur Welt gebracht und das Neugeborene anschließend aus einem Fenster im ersten Stock in den Innenhof geworfen haben. Anschließend soll sie das Kind in eine Plastiktüte gepackt und in der Nähe versteckt haben. Der Junge erlag einer Hirnblutung. Die noch minderjährige Frau ist wegen Totschlags angeklagt. Aufgrund ihres Alters findet der Prozess ohne Öffentlichkeit statt.

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