Neven DuMont wünscht Woelki «glückliche Hand»

Köln (dpa/lnw) - Der Kölner Verleger Alfred Neven DuMont hat den künftigen Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki mit kritischen Fragen begrüßt. Ob Woelki als vormaliger Ziehsohn von Kardinal Joachim Meisner die Hoffnungen einer Mehrheit der Katholiken auf einen Aufbruch in der Kirche erfüllen werde, fragt Neven DuMont in einer Stellungnahme im «Kölner Stadt-Anzeiger» (Samstag). Und: «Kann und will er seinem erklärten Vorbild Papst Franziskus in Nähe und Teilnahme an den Sorgen der Menschen folgen?» Weiter fragt der Verleger, ob der künftige Erzbischof in Sachen Empfängnisverhütung einen Kompromiss zwischen der Praxis der Menschen und der kirchlichen Lehre suchen werde. Seine kritischen Anmerkungen beendet Neven DuMont mit dem Satz: «Auf alle Fälle ist dem neuen Erzbischof eine glückliche Hand zu wünschen.»

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