Niederländische Grenzprovinz will mehr deutsche Touristen

Assen (dpa/lni) - Die niederländische Grenzprovinz Drenthe will mehr Touristen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen anlocken, muss dafür aber erst Nachhilfe in Deutsch nehmen. Beim Start der Plattform « www.besuchdrenthe.de» zu Jahresbeginn waren etliche Informationen zu Hotels und Unterkünften nämlich noch recht unverständlich, da sie aus Sparsamkeitsgründen mit einem Computerprogramm übersetzt worden waren. «Kümmert euch um vernünftige deutsche Texte», lautete denn auch der Aufruf der Drenthe-Marketinggesellschaft an Hotelbetreiber bei einem Treffen zur Professionalisierung der Kampagne, wie das «Dagblad van het Noorden» am Mittwoch berichtete.

Vor allem in den beiden deutschen Bundesländern will Drenthe zusätzliche Touristen gewinnen und wirbt dabei vor allem mit Erholungsmöglichkeiten in der Natur, auch aber kulturellen Angeboten der Region. Hotels, Bungalowparks und Ferienhäuser präsentieren sich auf der Plattform. «Vermeidet eine Übersetzung mit einem Computerprogramm», dies führe nicht nur zu holprigen Texten sondern mitunter auch zu peinlichen Pannen, lautet nun der Rat an die Touristiker. Notfalls reichten einige knappe Informationen auf Deutsch, statt interessierte Urlauber auf für sie unverständliche niederländische Websites zu verweisen.

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