Notfall vor Klinik: Ermittler sehen keine unterlassene Hilfeleistung

Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Fall des nahe bei einer Klinik in Düsseldorf zusammengebrochenen und später gestorbenen Mannes sieht die Staatsanwaltschaft keine unterlassene Hilfeleistung. Der Pförtner des Krankenhauses, der die Feuerwehr rief und nicht eigene Ärzte, sei strafrechtlich nicht zu belangen, sagte der Düsseldorfer Oberstaatsanwalt Uwe Kessel am Freitag auf Anfrage. Das gelte auch für zwei Mediziner, die zufällig den Eingangsbereich passierten und fragten, ob sie helfen könnten. Nahe der Klinik war in der Nacht zu Dienstag ein 65 Jahre alter Mann zusammengebrochen. Ein Rettungswagen war nach Klinikangaben binnen Minuten da und brachte den Patienten in das Krankenhaus. Der Mann starb wenige Stunden später.

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