Oberverwaltungsgericht befasst sich mit umstrittenen Online-Wetten

Münster (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens oberste Verwaltungsrichter haben sich am Dienstag in mehreren Fällen mit dem Streit um Online-Sportwetten befasst. Die Anbieter der Internetseiten www.mybet.com und www.topsportwetten.com wehren sich gegen Verbote und angedrohte Zwangsgelder im sechsstelligen Bereich.

Nach Ansicht der Bezirksregierung Düsseldorf als zuständiger Genehmigungsbehörde sind die Angebote der Firmen mit Sitz in Malta in Nordrhein-Westfalen unzulässig. Die Anbieter berufen sich dagegen auf höchstrichterliche Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs gegen das staatliche Spielmonopol und die aktuell in Deutschland unsichere Rechtslage.

Am Nachmittag wollte sich das OVG mit Werbung für Internet-Sportwetten befassen. An dem Streit ist die Betreibergesellschaft der Deutschen Eishockey-Liga und eine Vermarktungsagentur beteiligt. In beiden Punkten wollte das Gericht am Nachmittag seine Entscheidung verkünden.

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