Offizielle UEFA-Änderung: Lukaku nun doch Eigentor-Schütze
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Romelu Lukaku spricht. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild
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Köln (dpa) - Inter Mailands Rekord-Torjäger Romelu Lukaku wird nun auch offiziell als tragischer Held des Europa-League-Finales von Köln in die Fußball-Geschichtsbücher eingehen. Die UEFA änderte ihre Entscheidung über den Torschützen des 3:2-Siegtores für den FC Sevilla gegen Inter am Freitag Stunden nach dem Abpfiff doch noch und wertete den Treffer offiziell als Eigentor Lukakus. Während der Partie hatte die UEFA trotz ausgiebigem Studiums der Bilder an Diego Carlos als Schützen festgehalten. Dessen Fallrückzieher hatte Lukaku ins eigene Tor abgefälscht.

Zuvor hatte der 27-Jährige seine Rekord-Serie ausgebaut, weil er im elften Europa-League-Spiel in Folge traf. Zudem war sein 1:0 (5., Foulelfmeter) das früheste Final-Tor in der Geschichte des Wettbewerbs. Nach dem Abpfiff rannte Lukaku in die Kabine, schwänzte die Siegerehrung und verzichtete auf seine Silbermedaille.

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