Online-Betrug: Falsche Namen, echte Konten, 300 000 Euro Schaden

Köln (dpa/lnw) - Mit einem ausgeklügelten Betrugssystem beim Online-Banking sollen drei Männer einen Schaden von mehr als 300 000 Euro angerichtet haben. Das Trio im Alter von 18, 26 und 54 Jahren sitze in Untersuchungshaft, teilte die Polizei in Köln am Dienstag mit. Die aus dem Ruhrgebiet stammenden Männer sollen mittels Schadsoftware auf den Rechnern der Geschädigten Zugangsdaten für Online-Banking erkundet haben. Dann ersetzten sie laut Polizei die angegebenen Handys durch eigene Telefonnummern und erhielten so die Nummern für das mTAN-Verfahren. Damit sollen sie Überweisungen auf eigene, unter falschen Namen eröffnete Konten veranlasst haben. Bei Durchsuchungen in Bottrop, Oberhausen, Bonn und Köln wurden fast 170 000 Euro Bargeld und Betrugszubehör gefunden.

Pressemitteilung mit Foto Geldkoffer

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