Online-Poker vom Firmenkonto: Geschäftsführer verhaftet

Düsseldorf (dpa/lnw) - Ein 43-jähriger Geschäftsmann hat am Düsseldorfer Flughafen wegen eines Haftbefehls seinen Flieger nach Barcelona verpasst. Dem Kölner wird 377-fache Untreue vorgeworfen, weil er als Geschäftsführer fast 37 000 Euro Firmengeld bei Online-Pokerpartien verspielt haben soll, berichtete ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwoch. Seinem Gerichtsprozess im Mai war der Angeklagte unentschuldigt ferngeblieben und seither mit Haftbefehl gesucht worden. Statt nach Spanien ging es ins Gefängnis in Untersuchungshaft.

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