Paderborner Libori-Festwoche feierlich eröffnet

Paderborn (dpa/lnw) - In Paderborn ist am Samstag eines der ältesten und größten Volksfeste Deutschlands eröffnet worden, die Libori-Festwoche. Die katholische Kirche und die Stadt Paderborn erinnern mit dem Fest an die Ankunft der Gebeine des Heiligen Liborius im Jahr 836 aus dem heutigen Le Mans. Er ist der Schutzpatron des Erzbistums Paderborns. Das Ereignis war damals Grundstein für die wahrscheinlich älteste funktionierende Städtepartnerschaft der Welt, heißt es bei der Stadt. Im vergangenen Jahr gab es mit 1,8 Millionen Menschen einen neuen Besucherrekord.

Der Tradition folgend begannen die kirchlichen Feiern mit der Erhebung des Goldenen Schreins mit den Gebeinen. Unmittelbar danach eröffnete Bürgermeister Heinz Paus (CDU) das weltliche Fest vor dem historischen Rathaus mit drei Böllerschüssen. Zum «Pottmarkt», einem altertümlichen Markt am Dom, werden mehr als 140 Marktkaufleute erwartet. Hinzu kommen über 150 Schausteller. Libori zählt zu den Top-Ten der Volksfeste in Deutschland und dauert bis zum 4. August.

Libori-Fest

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