Peugeot und Citroën legen Deutschland-Zentralen in Köln zusammen

Saarbrücken (dpa/lnw) - Die Deutschland-Zentralen von Peugeot und Citroën werden in Köln zusammengelegt. Das beschloss die Spitze des französischen PSA Konzerns, wie der deutsche Markenvorstand, Oliver Dardart, am Mittwoch in Saarbrücken mitteilte. Von der Zusammenlegung erhofft sich das Unternehmen Einspareffekte. Hintergrund sind Absatzprobleme des französischen Autobauers vor allem wegen des Einbruchs der südeuropäischen Märkte.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) begrüßte die Entscheidung. «Die Zusammenlegung der Deutschlandzentralen von Peugeot und Citroen in Köln ist ein Zeichen für die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Nordrhein-Westfalen.» Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger (SPD) teilte mit, die Entscheidung der Franzosen für Köln sei gefallen, «ohne dass das Land Subventionen zahlt». In Saarbrücken gehen 223 Arbeitsplätze verloren. In der Kölner Zentrale von Citroën sind nach Angaben Dardarts etwa genauso viele Menschen beschäftigt.

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