Picasso und der Einfluss des Fernsehens

Münster (dpa/lnw) - Mit einer in Deutschland erstmals gezeigten Sonderschau beleuchtet das Kunstmuseum Pablo Picasso in Münster den Einfluss von Fernsehsendungen auf die Spätwerke des spanischen Meisters. Vom 1. März bis zum 18. Mai zeigt das Haus die Ausstellung «Picasso sieht fern!». Im Mittelpunkt steht die Grafik-Serie «Suite 347» des Ausnahmekünstlers.

Museumsleiter Markus Müller sagte bei der Vorstellung am Freitag, die Ausstellung stelle die Picasso-Forschung auf den Kopf. «Wie wir jetzt vermuten, hat Picasso viele seiner Motive aus dem Fernsehen.» Dabei soll Picasso (1881-1973) besonders fasziniert Zirkus-Übertragungen und Mantel-und-Degen-Filme geschaut haben.

Eine zweite Schau in Münster zeigt Schwarz-Weiß-Fotos von Elliott Erwitt (Jahrgang 1928). Der US-Journalist fotografierte für die Agentur Magnum.

Picasso-Museum

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