Polizei bisher zufrieden mit Karnevalsverlauf
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Polizisten in Düsseldorf. Foto: Henning Schoon
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Düsseldorf/Köln (dpa/lnw) - Die Polizei in Düsseldorf und Köln hat eine zufriedene Altweiber-Bilanz gezogen. In Düsseldorf sagte Polizeieinsatzleiter Jürgen Bielor am Freitag, die niedrige Einsatzschwelle habe sich bewährt. In Köln sagte Polizeipräsident Jürgen Mathies: «Ich freue mich, dass viele Menschen in Köln und Leverkusen friedlich feiern konnten. Die meisten Karnevalisten haben auf gefährlich aussehende Waffen verzichtet und so dazu beigetragen, gefährliche Verwechslungen und Kontrollen zu vermeiden.»

In Köln zählte die Polizei 392 Platzverweise im Vergleich zu 504 im Vorjahr. 85 Menschen wurden vorläufig festgenommen oder in Gewahrsam genommen - im vergangenen Jahr waren es 184. Ein Grund dafür dürfte sein, dass diesmal weniger Menschen auf den Straßen waren als in den Vorjahren. Die Kölner Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Sturmwarnung viele Leute abgehalten hat.

In der Düsseldorfer Altstadt stieg die Zahl der Platzverweise auf 239 (2016: 172). Dagegen ging die Zahl der Taschendiebstähle, Raub- und Sexualdelikte und Festnahmen gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Polizei war teils mit Maschinenpistolen bewaffnet und setzte außerdem zusätzliche Videokameras ein.

An Rosenmontag werden in Düsseldorf nach Polizeiangaben deutlich über 1000 Beamte im Einsatz sein, so viele wie noch nie an diesem Tag. In Köln sind es sogar 1700 Polizisten. Als Konsequenz aus den Lkw-Anschlägen von Nizza und Berlin gilt in beiden Innenstädten ein Fahrverbot für Lastwagen.

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