Polizei bleibt in Hambach bei harter Linie: Leute in U-Haft
DPA
Polizei räumt Waldbesetzer-Camp im Hambacher Forst (Nordrhein-Westfalen). Foto: Ralf Roeger/Archiv
DPA

Kerpen (dpa/lnw) - Die Polizei bleibt in der Auseinandersetzung um den Hambacher Wald am Braunkohletagebau bei ihrer harten Linie der Strafverfolgung. Das kündigte der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach am Mittwoch im Hambacher Wald an. Dort schützte die Polizei mit größerem Aufgebot RWE-Mitarbeiter, die eine Blockade aus Baumstämmen von Braunkohlegegnern wegräumte und Erdlöcher auf Waldwegen verfüllte.

Nach der Beweissicherung werde gegen Straftäter schnell U-Haft beantragt, betonte Weinspach. Aktuell seien zwei Frauen und ein Mann in Untersuchungshaft genommen worden, die Polizisten am Montag mit Knall- oder Feuerwerkskörpern beworfen haben sollen. Alle Straftäter würden verfolgt, selbst wenn sie wie in diesem Fall ihre Identität nicht preisgeben wollten, sagte der Polizeipräsident.

SOCIAL BOOKMARKS