Polizei ermittelt wegen Wahlfälschung in Mönchengladbach
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Ein Stimmzettel wird vor der NRW Fahne in eine Wahlurne gesteckt. Foto: Oliver Berg/Archiv
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Mönchengladbach (dpa/lnw) - Nach der NRW-Landtagswahl hat die Polizei in Mönchengladbach Ermittlungen wegen des Verdachts der Wahlfälschung eingeleitet. Der Schritt sei in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft erfolgt, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch auf Anfrage. Bei der Prüfung eines auffälligen Vorgangs habe sich ein Anfangsverdacht ergeben.

Bei der Landtagswahl am 14. Mai waren in einem Wahlbezirk in Mönchengladbach alle 37 Zweitstimmen der AfD für ungültig erklärt worden.

Aufgrund des auffälligen Ergebnisses war eine Neuauszählung veranlasst worden. Das Ergebnis: Alle 37 Zweitstimmen für die AfD sind gültig. Die Partei hatte 8,6 Prozent der Zweitstimmen in dem Wahlbezirk «Altenheim Eicken» erhalten.

Es sei zu einem Fehler bei der Stimmauszählung gekommen, hatte ein Sprecher der Stadt mitgeteilt. «Der Wahlvorstand hat sich vergaloppiert. Sowas darf nicht passieren.» Auf ihrer Facebook-Seite hatte die AfD die fehlerhafte Auszählung kritisiert. Bei der Polizei war ein anonymer Hinweis auf den Verdacht eingegangen.

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