Polizei setzt Räumung im Hambacher Forst fort
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Eine Umweltaktivistin sitzt mit fixierten Händen auf einem Baumstamm. Foto: Christoph Reichwein
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Kerpen (dpa) - Nach einer Nacht ohne Zwischenfälle im Hambacher Forst setzt die Polizei am Freitag die Räumung der Baumhäuser von Umweltschützern und Braunkohlegegnern fort. Nach Angaben einer Polizeisprecherin waren bereits am frühen Morgen wieder mehrere Hundertschaften der Polizei zum Einsatz vor Ort.

Am Donnerstag hatten Spezialkräfte die ersten Aktivisten aus den Baumhäusern geholt und einige der jahrelang geduldeten Bauten zerstört. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Aktivisten und Polizei. In der Nacht sicherten Polizisten die bereits geräumten Waldstücke ab.

Der Energiekonzern RWE will im Herbst weite Teile des Waldes abholzen, um weiter Braunkohle baggern zu können. Vor Beginn der Kohleförderung war der Wald 4100 Hektar groß. Nach Angaben des Tagebau-Betreibers RWE Power wurden bislang 3900 Hektar für den Kohleabbau gerodet.

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