Polizeifahrzeuge aus NRW in Hamburg angezündet

Hamburg (dpa/lnw) - In Hamburg haben in der Nacht zum Samstag Polizeifahrzeuge von Beamten aus Nordrhein-Westfalen gebrannt. Acht Mannschaftswagen und drei Streifenwagen hätten in Flammen gestanden, hieß es bei der Polizei. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Vorfall mit geplanten Kundgebungen von Rechtsextremisten und Gegendemonstranten zusammenhängt. «Das lässt sich wohl kaum ausschließen», sagte eine Polizeisprecherin.

In Hamburg erwartet die Polizei an diesem Samstag bis zu 1000 Teilnehmer bei einer Demonstration von Rechtsextremen. Aus dem linken Spektrum könnten bis zu 3500 Gegendemonstranten kommen. Mehrere tausend Beamte aus verschiedenen Bundesländern sind im Einsatz, um Neonazis und Gegendemonstranten entlang der Route auseinanderzuhalten. Die Polizeiwagen, die gebrannt hatten, gehörten zu Beamten aus Gladbach und Bochum.

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