Polizeigewerkschaft ist gegen Geisterspiele in Corona-Zeit

Düsseldorf (dpa) - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen hat sich gegen eine Austragung von Geisterspielen in der Fußball-Bundesliga ausgesprochen. «Für die Dauer der Kontaktsperre dürfen keine Geisterspiele stattfinden. Das Ansteckungsrisiko muss auch für Spieler und Schiedsrichter, aber auch für Mannschaftsbetreuer und Mitarbeiter der Stadien und Rundfunk- und Fernsehanstalten minimiert werden», sagte Michael Maatz, stellvertretender NRW-Vorsitzender der GdP, der «Rheinischen Post» (Mittwoch).

Auch Erich Rettinghaus, NRW-Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, hält Spiele ohne Zuschauer für problematisch. «Derartige Veranstaltungen, welche auch mit gebündelten Anreisen von Fangruppen einhergehen, würden uns schon vor personelle Herausforderungen stellen», sagte Rettinghaus.

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