Polizeigewerkschaft kritisiert Demos gegen Extremisten

Wuppertal (dpa/lnw) - Nach den extremistischen Kundgebungen in Wuppertal übt die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) massive Kritik an den Gegendemonstranten. Vor allem Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) habe unverantwortlich gehandelt, indem er zur Teilnahme an den Gegendemos aufgerufen habe, sagte Gewerkschaftschef Rainer Wendt am Sonntag. «Angesichts der Gefahren, die durch diese Gegendemonstrationen entstehen, könnte man von demokratisch gewählten Politikern mehr Einsicht in die Situation der Polizei verlangen», kritisierte Wendt. Wenn «dieser Tag einigermaßen friedlich war, ist es jedenfalls nicht dem Wuppertaler Oberbürgermeister, sondern einzig und allein dem Geschick der Polizei zu verdanken.»

In Wuppertal waren am Samstag Hooligans, Rechtsradikale, Islamisten und linke Autonome zu Kundgebungen zusammengekommen. Laut Polizei hatten sich 2000 Menschen an Gegendemonstrationen beteiligt.

Mitteilung DPolG

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