Projekt mit Roboteranzügen für Gelähmte wird ausgeweitet

Bochum (dpa/lnw) - Das Bochumer Forschungsprojekt mit Roboteranzügen für Querschnittsgelähmten wird ausgeweitet. Zusätzlich zu den bisher zehn Anzügen erhält das «Zentrum für neurorobotales Bewegungstraining» 24 Anzüge im Wert von 2,3 Millionen Euro. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) und der Präsident der japanischen Forschungsorganisation NEDO, Kenji Kurata, am Freitag.

Der Roboteranzug misst elektrische Impulse vom Gehirn an die Muskeln und setzt sie mit Hilfe von Motoren um. So gewinnen Gelähmte wieder Selbstständigkeit und können mit Gehwagen und Training teils sogar wieder kurze Strecken laufen. Die Technik stammt aus Japan. Das Bochumer Forschungszentrum ist der Universitätsklinik Bergmannsheim angegliedert. Seit 2012 läuft die Arbeit mit den Anzügen, von denen bereits 14 Patienten profitiert haben.

Pressemitteilung

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