Prostituierte klagt gegen Verbot der Straßenprostitution

Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Die Abschaffung der Straßenprostitution in Dortmund vor zwei Jahren war einmalig in NRW. Eine Prostituierte will sich mit dem Verbot aber nicht abfinden. Sie klagt vor dem Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen. Nach einer ersten Schlappe im Eilverfahren hat die Frau ihre Klage erweitert. Heute muss sich das Gericht mit dem Verbot der Straßenprostitution in der ganzen Stadt befassen. Im ersten Anlauf hatte die Prostituierte nur gegen das Verbot in der Ravensberger Straße in der Nordstadt geklagt und war damit gescheitert. Die Straßenprostitution war zum Schutz der Jugend und des öffentlichen Anstands verboten worden, nachdem Hunderte Frauen aus Bulgarien und Rumänien die Gegend mit Liebesangeboten überschwemmt hatten.

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